Konosuke Matsushita

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      Konosuke Matsushita gründet Panasonic

      1918

      Konosuke Matsushita gründet Panasonic

      Am 7. März gründete Konosuke Matsushita die Firma Matsushita Electric Housewares Manufacturing Works in der japanischen Stadt Osaka. Das Unternehmen stellte zunächst Verkabelungsprodukte her. Der Firmensitz bestand aus drei Räumen im Erdgeschoss eines zweistöckigen Hauses, welches zu einer Werkstatt umfunktioniert wurde und mit zwei kleinen handbetriebenen Pressen zum Formen von Isolierungen ausgestattet war. Anfangs waren drei Menschen in dem kleinen Unternehmen beschäftigt: der Gründer, seine Ehefrau und sein Schwager (Toshio Iue, der später Sanyo Electric gründete).
      *Die Abbildung zeigt ein Foto, das im Jahr nach der Firmengründung aufgenommen wurde. (Hintere Reihe von links: Konosuke Matsushita, Toshio Iue, Mumeno Matsushita)Firmengeschichte | Panasonic

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      Einführung der ersten Produkte: Anschlussstecker und 2-fach-Steckdose

      1918

      Einführung der ersten Produkte: Anschlussstecker und 2-fach-Steckdose

      Der Gründer, Konosuke Matsushita, war davon überzeugt, dass seitens durchschnittlicher Haushalte bald eine große Nachfrage nach praktischen und hochwertigen Verkabelungsprodukten geben würde. Aus diesem Grund produzierte und vertrieb das Unternehmen seine ersten Produkte, einen Anschlussstecker sowie eine 2-fach-Steckdose. Da Häuser zu dieser Zeit grundsätzlich nur über eine einzige Steckdose für eine Lampe verfügten, erfreute sich ein Produkt, das die Verwendung von zwei Lampen oder einer Lampe und einem Bügeleisen ermöglichte, großer Beliebtheit.
      * Foto zeigt die ersten Produkte des Unternehmens: einen Anschlussstecker (links) und eine 2-fach-Steckdose aus dem Jahr 1920 (rechts).Firmengeschichte | Panasonic

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      Eröffnung des ersten Hauptsitzes und einer Fabrik

      1922

      Eröffnung des ersten Hauptsitzes und einer Fabrik

      Im Februar 1920 entwickelte der Gründer ein Firmenlogo, das sich aus dem Buchstaben M und einem darüber liegenden Pfeil zusammensetzte und von einem großen Diamanten umrahmt wurde. Im März eröffnete das Unternehmen ein Büro in Tokio. Im Jahr 1922 entschied man sich für den Bau eines neuen Fabrik- und Bürogebäudes, welches der Gründer von Panasonic selbst entworfen hatte. Trotz der sich verschlechternden Wirtschaftslage wuchs das Unternehmen dank steigender Umsätze stetig weiter. Innerhalb von nur vier Jahren seit seiner Gründung verfügte das Unternehmen über ein florierendes Geschäft und seine eigene Fabrik.
      * Foto zeigt die Fabrik um das Jahr 1924.Firmengeschichte | Panasonic

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      Einführung einer batteriebetriebenen Fahrradlampe

      1923

      Einführung einer batteriebetriebenen Fahrradlampe

      In diesem Jahr brachte Panasonic eine Fahrradlampe auf den Markt, die über eine spezielle Batterie sowie eine neue Miniaturleuchte verfügte. Während alle Trockenbatterien zu dieser Zeit nur eine kurze Lebensdauer (zwei bis drei Stunden) aufwiesen, hielten die Batterien des Unternehmens über 30 Stunden und verhalfen dem Produkt so zum Erfolg.Firmengeschichte | Panasonic

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      „National Lamp“ als erstes Produkt der Marke National

      1927

      „National Lamp“ als erstes Produkt der Marke National

      Im Jahr 1925 entwickelte der Gründer den Markennamen „National“ für eine quadratisch geformte Fahrradglühlampe des Unternehmens. Die entsprechenden Markenrechte wurden ihm im folgenden Jahr zugesprochen. Die „National Lamp“ war das erste Produkt, das unter diesem Markennamen geführt wurde. Bereits als sie 1927 auf den Markt gebracht wurde, war man sich ihres Potenzials im ganzen Land bewusst. So erfreute sie sich nicht nur bei Fahrradfahrern großer Beliebtheit, sondern diente auch als eine praktische und sichere Lichtquelle, die problemlos abgestellt oder umhergetragen werden konnte. Die Umsätze stiegen rasant und der Markenname National wurde schon bald in ganz Japan mit batteriebetriebenen Lampen verbunden.Firmengeschichte | Panasonic

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      Gründung des Geschäftsbereichs für Elektroheizungen

      1927

      Gründung des Geschäftsbereichs für Elektroheizungen

      Konosuke Matsushita gründete die Abteilung für Elektroheizungen, weil er hochwertige elektrische Geräte zu Preisen produzieren wollte, die sich der Durchschnittshaushalt leisten konnte. Vor diesem Hintergrund begann die Entwicklung zunächst mit Bügeleisen. Das „Super Iron“, das drei Monate später auf den Markt kam, verwendete eine neue Struktur, bei der das Heizelement zwischen Eisenplatten lag. Bei gleicher Qualität wie herkömmliche Bügeleisen lag der Preis um 30 Prozent niedriger. Tetsujiro Nakao, der das „Super Iron“ entwickelt hatte, war später der Urheber vieler weiterer Technologien und Produkte und trug so zum Erfolg von Panasonic bei.

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      Formulierung des Managementziels und der Unternehmensphilosophie

      1929

      Formulierung des Managementziels und der Unternehmensphilosophie

      Im März dieses Jahres änderte man den Firmennamen Matsushita Electric Housewares Manufacturing Works in Matsushita Electric Manufacturing Works. Gleichzeitig wurde die Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft als „Managementziel“ festgelegt. „Harmonie zwischen Firmenprofit und sozialer Gerechtigkeit, unermüdliche Bemühung um den Fortschritt der nationalen Industrie und Entwicklung des allgemeinen Wohlstands der Gesellschaft.“ Dieses Ziel hat sich zwar ebenso wie das Unternehmen stetig weiter entwickelt, wird jedoch auch heute noch bei Panasonic gelebt. Konosuke Matsushita betrachtete das Unternehmen vornehmlich als ein persönliches Unterfangen, weshalb er auch die Managementphilosophie umformulierte: So sollte es Mitarbeitern längst nicht nur um Gewinne gehen, sondern allem voran darum, wie sie der Gesellschaft dienen könnten. Zudem lautete die Unternehmensphilosophie: „Fortschritt und Entwicklung sind nur durch die gemeinsamen Anstrengungen und die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter unseres Unternehmens möglich. Mit dieser gemeinsamen Überzeugung verpflichten wir uns, alle Aufgaben im Unternehmen mit Hingabe, Sorgfalt und Integrität zu erfüllen.“Firmengeschichte | PanasonicVerhaltensrichtlinie | Panasonic

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      Schaffung einer Handelsabteilung und Beginn des Exportgeschäfts

      1932

      Schaffung einer Handelsabteilung und Beginn des Exportgeschäfts

      Im Jahr 1931 begann mit der Produktion von Batterien und Radioempfängern für das Unternehmen eine Zeit des rasanten Wachstums. Vor diesem Hintergrund richtete Konosuke Matsushita seine Augen nach Übersee: Im April 1932 wurde eine Handelsabteilung gegründet, die sich dem Ziel des Gründers, „eigene Produkte zu produzieren und zu exportieren“, verschrieb. Das Auslandsgeschäft von Panasonic begann mit dem Export von Verkabelungsvorrichtungen, Lampen und Trockenbatterien, hauptsächlich nach China. Zu dieser Zeit waren ausschließlich Handelsfirmen und ausländische Frachtunternehmen für den japanischen Auslandshandel zuständig, weshalb es so besonders war, dass ein Hersteller sein eigenes Exportgeschäft verwaltete.

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      Konosuke Matsushita nennt die wahre Mission des Unternehmens

      1932

      Konosuke Matsushita nennt die wahre Mission des Unternehmens

      Als sich Matsushita mit dem Thema Religion auseinander setzte, begann er damit, noch intensiver über die Mission von Herstellern nachzudenken. Schließlich verkündete er am 5. Mai im Central Electric Club gegenüber allen 168 Mitarbeitern das wahre Ziel des Unternehmens: „Auch wenn Leitungswasser ein verarbeitetes Erzeugnis ist, das Geld kostet, beschwert sich niemand darüber, wenn ein Passant aus einem öffentlichen Wasserhahn trinkt. Das liegt daran, dass Wasser zu Genüge zur Verfügung steht und wenig kostet. Hersteller sollten es sich zum Ziel setzen, alle Produkte so unerschöpflich und billig wie Leitungswasser anbieten zu können.“ Durch die günstige Bereitstellung von Produkten könne Armut bekämpft und die Gesellschaft bereichert werden. Dieser Ansatz war auch als „Wasserphilosophie“ bekannt und wurde zum berühmten Leitgedanken des Unternehmens. Anschließend verkündete er, dass zur Verwirklichung dieses Ziels 250 Jahre nötig wären. Die Mitarbeiter waren von diesem Ziel und dem Plan beeindruckt und freuten sich auf deren Umsetzung. Matsushita ließ diesen Tag zum „Gründungstag“ ernennen, da an diesem Tag im Jahr 1932 endlich jedem die wahre Mission des Unternehmens bewusst wurde.
      * Foto zeigt die Gründungszeremonie im Central Electric Club in Osaka.Firmengeschichte | Panasonic

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      Sicherung der Rechte an Funkpatenten und deren öffentliche Bereitstellung

      1932

      Sicherung der Rechte an Funkpatenten und deren öffentliche Bereitstellung

      In dieser Zeit befanden sich Radiohersteller, zu denen auch das Unternehmen gehörte, in einer schwierigen Situation, da der Einsatz von Hochfrequenz-Schaltkreisen mit mehreren Röhren die Patentrechte des Erfinders verletzt hätte. Aus diesem Grund erwarb der Gründer die Patentrechte im Oktober desselben Jahres. Anschließend stellte er sie der breiten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung, damit auch andere Hersteller sie für ihre Produkte nutzen konnten. Dies war für die gesamte Funkindustrie ein wichtiger Schritt und brachte dem Unternehmen viel Lob und Anerkennung ein.Firmengeschichte | Panasonic>The Founder, Konosuke Matsushita | Panasonic

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      Verlegung des Hauptsitzes und Gliederung in Geschäftsbereiche

      1933

      Verlegung des Hauptsitzes und Gliederung in Geschäftsbereiche

      Das Unternehmen konnte der hohen Nachfrage selbst unter voller Produktionsleistung nicht mehr nachkommen, weshalb man ein 70.000 Quadratmeter großes Baugrundstück nordöstlich von Osaka in der Stadt Kadoma erwarb. Hier wurden ein neuer Hauptsitz sowie mehrere Fabriken gebaut. Im Mai desselben Jahres entschied Konosuke Matsushita, jede Abteilung für die eigenen Produkte verantwortlich zu machen. Im Rahmen der Umstrukturierung erhielt jeder Geschäftsbereich eine eigene Fabrik sowie eine eigene Niederlassung. Neben der Verantwortung für deren Verwaltung war jeder Bereich zudem für die Entwicklung, die Produktion und den Verkauf seiner Produkte sowie für die Aufrechterhaltung eines wirtschaftlichen Betriebs mithilfe eines unabhängigen Buchhaltungssystems zuständig.
      * Foto zeigt Matsushita dabei, wie er das neue Geschäftsabteilungssystem erklärt.Firmengeschichte | Panasonic

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      Eröffnung des Mitarbeiter-Trainingsinstituts

      1934

      Eröffnung des Mitarbeiter-Trainingsinstituts

      Konosuke Matsushita war der festen Überzeugung, dass das „Geschäft von den Menschen abhängig“ sei. Immer wieder betonte er, wie wichtig es sei, „in Menschen zu investieren, bevor wir in Produkte investieren“. So legte er großen Wert darauf, dass seine Mitarbeiter gut ausgebildet waren. Aus diesem Grund wurde in diesem Jahr das Mitarbeiter-Trainingszentrum des Unternehmens eröffnet. Ziel des Instituts war es, Mitarbeitern ohne weiterführenden Schulabschluss in nur drei Jahren die gleichen akademischen Fähigkeiten wie Hauptschulabsolventen sowie Kenntnisse in den Bereichen Wirtschaft und Industrie zu vermitteln. Nach Abschluss der Ausbildung hatten die Mitarbeiter dann die Möglichkeit, sofort Aufgaben innerhalb des Unternehmens zu übernehmen.Firmengeschichte | Panasonic

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      Auf dem Leitgedanken der Gemeinschaft und des beiderseitigen Wohlstands basierende Preispolitik

      1935

      Auf dem Leitgedanken der Gemeinschaft und des beiderseitigen Wohlstands basierende Preispolitik

      Matsushita steckte seine Energie in die Bereitstellung hochwertiger Produkten zu Preisen, die sich der Durchschnittshaushalt leisten konnte. Er war der Ansicht, dass der Verkauf von Produkten mit einem angemessenen Gewinn zur Stabilität sowohl des Herstellers als auch des Einzelhändlers beitragen, die Kaufentscheidungen der Verbraucher vereinfachen und das Vertrauen der Verbraucher in die Preispolitik im Einzelhandel wiederherstellen würde. Aus diesem Grund führte er eine faire Preispolitik ein, die seiner Philosophie von Gemeinschaft und beiderseitigem Wohlstand entsprach – ein „fairer Preis“ war ein angemessener Preis anstelle eines festen Preises. Die Matsushita Retailers Association wurde gegründet, um Matsushitas Philosophie von Gemeinschaft und beiderseitigem Wohlstand voranzutreiben.Firmengeschichte | Panasonic

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      Umstrukturierung zu Matsushita Electric Industrial

      1935

      Umstrukturierung zu Matsushita Electric Industrial

      Mittlerweile beschäftigte das Unternehmen rund 3.500 Mitarbeiter und erzielte einen jährlichen Umsatz von 12 Millionen Yen. Das Produktsortiment zählte etwa 600 Produkte, und das Vertriebsnetzwerk konnte sowohl im In- als auch im Ausland ausgeweitet werden. Das Unternehmen hatte sich zu einem wichtigen Akteur in der Elektrogerätebranche entwickelt. Im Dezember 1935 gliederte Konosuke Matsushita das bis dahin als Einzelunternehmen geführte „Matsushita Electric Manufacturing Works“ ein und gab dem Konglomerat den neuen Namen „Matsushita Electric Industrial“. Dies geschah im Einklang mit seinem Grundgedanken, das Unternehmen sei ihm von der Gesellschaft anvertraut worden. Die eigenständigen Geschäftsbereiche wurden in neun Tochtergesellschaften und vier Beteiligungsunternehmen umstrukturiert, mit MEI als Holdinggesellschaft.Firmengeschichte | Panasonic

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      Erste Tests von Fernsehübertragungen

      1935

      Erste Tests von Fernsehübertragungen

      Viele Ingenieure in Europa und den USA begannen mit der weiteren Erforschung der Fernsehtechnik, nachdem die englische Firma Beard bereits im Jahr 1925 bewegte Bilder per Kabel übertragen hatte. Im Jahr 1935 baute Kenjiro Takayanagi vom Hamamatsu Vocational College ein funktionierendes Ikonoskop – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung eines echten Produkts. Davon fasziniert sandte Matsushita Ende 1935 einige seiner Ingenieure zu Takayanagi, kurz nachdem Panasonic in seinem Tokioter Labor ein eigenes F&E-Programm auf die Beine gestellt hatte. Bis 1938 hatte das Labor einen Prototypen mit zwölf Zoll Bildschirmbreite entwickelt.
      * Foto zeigt Mitarbeiter von Matsushita Radio Mfg. im Tokioter Labor bei der Entwicklung von Fernsehgeräten.Firmengeschichte | Panasonic

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      Einführung der 6-Tage-Woche

      1936

      Einführung der 6-Tage-Woche

      Nachdem Mitarbeitern lange Zeit nur zwei freie Tage pro Monat zugestanden hatten, stellte man auf einen freien Tag pro Woche um. Konosuke Matsushita betrachtete freie Tage durchaus aus der Sicht eines Geschäftsführers: Er legte zwar großen Wert auf eine effektive Schulung seiner Mitarbeiter, war sich aber auch über die Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden im Klaren. So empfahl er, dass zwei der vier monatlichen freien Tage für Freizeitaktivitäten genutzt werden sollten und die anderen beiden für das Selbststudium.

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      Fertigstellung des ersten Prototypen-Fernsehers

      1938

      Fertigstellung des ersten Prototypen-Fernsehers

      Ende 1935 begann Panasonic mit der Erforschung von Fernsehgeräten. Im Jahr 1938 wurde der Prototyp eines 12-Zoll-CRT-Fernsehers entwickelt. Im Mai 1939 kam es bei Tests zur ersten erfolgreichen Funkübertragung. Im Juli desselben Jahres wurde das Gerät im Rahmen einer Erfindermesse erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
      * Foto zeigt ein 1935 entwickeltes Fernsehgerät für den Heimgebrauch.Firmengeschichte | Panasonic

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      Einrichtung eines Geschäftsbereichs für den Materialimport

      1938

      Einrichtung eines Geschäftsbereichs für den Materialimport

      Die Matsushita Electric Trading richtete einen speziellen Bereich für den Import ein, welcher zuvor hauptsächlich im Exportgeschäft tätig gewesen war. Rohstoffe wurden auf Grundlage der Materialanforderungen für Panasonic und der Elektronikbranche importiert.

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      Entsendung eines Mitarbeiters nach Mexiko als den ersten Vertreter des Unternehmens in Lateinamerika

      1938

      Entsendung eines Mitarbeiters nach Mexiko als den ersten Vertreter des Unternehmens in Lateinamerika

      In diesem Jahr entsandte Panasonic einen Mitarbeiter nach Mexiko, damals ein großer Markt für Verkabelungsgeräte. Der Mitarbeiter war damit der erste Vertreter des Unternehmens in Lateinamerika.

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      Kommunikation der „3 Regeln“

      1939

      Kommunikation der „3 Regeln“

      Als das Militär im Zweiten Weltkrieg in Japan an Stärke gewann, musste das Unternehmen sein Kerngeschäft – die Herstellung von Elektrogeräten – durch die Zusammenarbeit mit der Militärindustrie des Landes unterstützen, um als Unternehmen bestehen zu können. Um jedoch zu verhindern, dass das Unternehmen sein Hauptziel aus den Augen verliert und sein Management vernachlässigt, wurden im gesamten Unternehmen die sogenannten „drei Regeln“ kommuniziert: „Die Regeln des Managements“, „die Regeln der Finanzen“ und „die Regeln der Mitarbeiterführung und die Regeln der Individualität“. Die drei Regeln richteten sich mit den folgenden Aufforderung an alle Mitarbeiter: „Egal, ob Management oder Marketing – wir müssen transparent und offen statt persönlich und geschlossen sein“.

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      Die erste Bekanntgabe der Managementpolitik

      1940

      Die erste Bekanntgabe der Managementpolitik

      Der Zweite Weltkrieg brach im September des vergangenen Jahres aus, und als Japan seine Kriegsstruktur stärkte, wurden der zivilen Produktion erhebliche Einschränkungen auferlegt. Vor diesem Hintergrund führte das Unternehmen die erste Bekanntgabe der Managementpolitik durch. In seiner Ankündigung betonte der Gründer, dass „wir mit allen Kräften bei der Verfolgung nationaler Strategien zusammenarbeiten müssen. In Anbetracht der Öffentlichkeit ist jedoch auch die traditionelle Industrie aus Friedenszeiten von entscheidender Bedeutung“. Seitdem wird jedes Jahr am 10. Januar bei der Bekanntgabe der Managementpolitik darauf eingegangen, welche konkreten Maßnahmen für das bevorstehende Jahr geplant sind.Der Gründer, Konosuke Matsushita

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      Unterstützung der allgemeinen Mobilmachung einer hochwertigen Produktion

      1940

      Unterstützung der allgemeinen Mobilmachung einer hochwertigen Produktion

      Selbst als Japan seine Strukturen für den Krieg zu festigen suchte, verwies Konosuke Matsushita auf die Bedeutung einer zivilen Produktion für Verbraucher, Arbeiter und den Einzelhandel. Aufgrund der Vereinfachungsmaßnahmen, die als Reaktion auf Preiskontrollen durchgesetzt wurden, waren jedoch Qualitätsprobleme zu erwarten, und Beschränkungen auf die Nutzung von Rohstoffen machten den Einsatz alternativer Materialien erforderlich. Deshalb sprach sich Konosuke Matsushita im August dieses Jahres für eine allgemeine Mobilmachung einer hochwertigen Produktion aus. In diesem Rahmen forderte er die Produktion hochwertiger Waren, welche die Kundenanforderungen in jeder Hinsicht erfüllten, sowie eine Minimierung von Defekten. Dies war eine Art Weckruf für alle Mitarbeiter.
      * Foto zeigt die Fabrik zur damaligen Zeit.

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      Wiederbelebung der Verbrauchernachfrage

      1945

      Wiederbelebung der Verbrauchernachfrage

      Nach Kriegsende am 15. August rief der Gründer die Führungskräfte des Unternehmens am folgenden Tag zu einer Versammlung im Auditorium zusammen. Er hatte entschieden, dass nun die Zeit gekommen war, „alle Mitarbeiter zusammenzubringen, um die Nachfrage auf Verbraucherseite wieder anzukurbeln“. Er legte sofort einen klaren Plan zur Wiederbelebung der Verbrauchernachfrage vor. Zudem informierte er am 20. August alle Mitarbeiter, dass „die Produktion für die Wiederbelebung entscheidend“ sei. Weiter hieß es in der Mitteilung: „Lassen Sie uns in traditioneller Matsushita Electric-Manier gemeinsam daran arbeiten, unser Land wieder aufzubauen und unsere Kultur weiterzuführen.“ Diese Worte halfen dabei, die Vorbereitungen für die Produktion schneller voranzutreiben. Anschließend bat der Gründer den Oberkommandierender der Alliierten Mächte darum, den verordneten Produktionsstopp zur Auflösung der Rüstungsindustrie aufzuheben. Nachdem die Freigabe für verschiedene Produkte erteilt worden war, begann das Unternehmen zunächst im September mit der Produktion von Radiogeräten. Bis Mitte Oktober war die Produktion in allen Werkstätten wieder im vollen Gange.
      * Foto zeigt die Radiofabrik, welche die Produktion kurz nach Kriegsende wieder aufnahm.

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      Einrichtung einer Prüfstelle für Produkte

      1946

      Einrichtung einer Prüfstelle für Produkte

      Im Januar 1946 gab Konosuke Matsushita im Rahmen einer Vorstellung der Managementpolitik einen Plan für umfassende technische Verbesserungen bekannt. Zu den unmittelbaren Zielen gehörten neben höheren Löhnen auch eine gesteigerte Effizienz sowie eine spezialisiertere Segmentierung. „In der Bevölkerung gehören die Lösungen von Matsushita zu den beliebtesten und praxistauglichsten Produkten. Jetzt müssen wir uns in Japan jedoch auch in Sachen Qualität an die Spitze kämpfen.“ Zur Qualitätssicherung für Produkte richtete Matsushita eine Prüfstelle ein und übernahm zugleich ihre Leitung. Die Prüfstelle ließ Produkte nur dann für die Markteinführung zu, wenn diese all ihre strengen Anforderungen erfüllen konnten.

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      Das Risiko einer Auflösung

      1946

      Das Risiko einer Auflösung

      Nach Ende des Zweiten Weltkriegs nahm Panasonic sofort die Produktion für zivile Zwecke auf. Zu Beginn des Jahres wurde die Politik des General Headquarters (GHQ) jedoch immer strenger. Im März wurde das Unternehmen als beschränktes Unternehmen eingestuft und sein gesamtes Vermögen eingefroren. Im Jahr 1948 wurde Panasonic unter sieben Beschränkungen gestellt, die das Unternehmen aus dem öffentlichen Dienst verbannten. Zu diesem Zeitpunkt bestand das Risiko einer Auflösung des Unternehmens. Als Reaktion leistete Gründer Konosuke Matsushita in den darauffolgenden vier Jahren starke Gegenwehr. Er betonte immer wieder, dass das Unternehmen „nur Produkte herstellen und vermarkten würde, die Menschen für einen friedlichen Lebensstil benötigen“. Infolgedessen wurden die meisten Beschränkungen in der zweiten Hälfte des Jahres 1950 aufgehoben und das Unternehmen kam um eine Auflösung herum.Firmengeschichte | Panasonic Panasonic schlittert haarscharf an Zaibatsu-Designierung vorbei

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      Gründung des PHP-Labors und Herausgabe des PHP-Magazins

      1946

      Gründung des PHP-Labors und Herausgabe des PHP-Magazins

      Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versank Japan aufgrund der rapide steigenden Inflation und einer Nahrungsmittelknappheit im Chaos. „Wenn sich die Menschen, nur die Menschen, an die Prinzipien der Natur halten würden, steht einem reichen, glücklichen und friedlichen Leben nichts im Wege“, so Matsushita. Im November 1946 gründete er das PHP-Institut, um sein Ziel von „Frieden und Glück durch Wohlstand“ (Englisch: „Peace and Happiness through Prosperity“, PHP) weiter zu verfolgen. Das Institut rief Menschen überall zu positiven Aktivitäten auf und gab im April des darauffolgenden Jahres die erste Ausgabe des PHP-Magazins heraus.
      * Foto zeigt die erste Ausgabe des PHP-Magazins.Firmengeschichte | Panasonic

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      Erste Reise von Konosuke Matsushita in die USA

      1951

      Erste Reise von Konosuke Matsushita in die USA

      Im Januar unternahm Konosuke Matsushita eine dreimonatige Reise durch die USA, um Informationen zu sammeln und die globale Vision des Unternehmens zu erweitern. In dieser Zeit gab es große Unterschiede zwischen Japan und den USA, und Matsushita war der Ansicht, dass es viele Dinge gab, die man von der ausländischen Elektrotechnologie lernen könnte. Im Oktober reiste er erneut in die USA, um nach Technologiepartnern für eine künftige Zusammenarbeit zu suchen. Dieses Mal besuchte er im Anschluss auch mehrere Länder in Europa, bevor er im Dezember nach Japan zurückkehrte.Firmengeschichte | Panasonic

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      Erste Reise von Konosuke Matsushita nach Europa

      1951

      Erste Reise von Konosuke Matsushita nach Europa

      Konosuke Matsushita war vom Potenzial eines globalen Managementansatz überzeugt, weshalb er im Oktober dieses Jahres in die USA reiste. Darauf folgten Reisen in vier europäische Ländern: die Niederlande, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Bis zu seiner Rückkehr nach Japan im Dezember desselben Jahres besuchte er Fabriken und andere Einrichtungen in jedem dieser Länder. Zudem suchte er nach Möglichkeiten, technische und geschäftliche Beziehungen zu führenden Elektronikunternehmen in Europa und den USA aufzubauen.
      * Foto zeigt Konosuke Matsushita in einem Flugzeug auf dem Weg nach Europa und in die USA.

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      Kapitalbindung mit Nakagawa Electric Company (spätere Matsushita Refrigeration Company)

      1952

      Kapitalbindung mit Nakagawa Electric Company (spätere Matsushita Refrigeration Company)

      Die Markteinführung von elektrischen Kühlschränken, welche sich nach Fernsehern und Radios zu den wichtigsten Elektrogeräten entwickeln sollten, war ursprünglich für das Jahr 1953 geplant. Nach dem Krieg kam in diesem Jahr jedoch eine Anfrage von der Nakagawa Electric Company, die Kühlschränke produzierte und diese erfolgreich an die Besatzungsmächte verkaufte, sich an der Panasonic Unternehmensgruppe zu beteiligen. Um eine doppelte Investition zu vermeiden und von der technologischen Erfahrung der Nakagawa Electric Company zu profitieren, wurde das Unternehmen als Tochtergesellschaft in den Konzern aufgenommen und mit der Produktion von Kühlschränken und entsprechendem Zubehör beauftragt. Foto zeigt den ersten Kühlschrank der Serie NR-351 von Panasonic, der 1953 auf den Markt kam.Produktinnovation: Elektrischer Kühlschrank

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      Gründung der Matsushita Electronics Corporation aus technischer Zusammenarbeit mit Philips

      1952

      Gründung der Matsushita Electronics Corporation aus technischer Zusammenarbeit mit Philips

      Vor dem Zweiten Weltkrieg unterhielt Panasonic Geschäftsbeziehungen mit dem niederländischen Unternehmen Philips. Nach Ende des Krieges wandte sich Philips an Panasonic, um eine Fortsetzung ihrer Geschäftsbeziehung vorzuschlagen. Im Oktober dieses Jahres wurde schließlich eine Technologie- und Kapitalallianz mit Philips in Form der neu gegründeten Tochtergesellschaft Matsushita Electronics Corporation geschlossen. Der CEO von Philips sagte, es gehe nicht nur darum, „technische Unterstützung zu bieten und dafür entlohnt zu werden“, sondern bezeichnete die Partnerschaft als eine Art „Ehe“ zwischen den beiden Unternehmen.Firmengeschichte | Panasonic

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      Eröffnung einer Niederlassung in New York

      1953

      Eröffnung einer Niederlassung in New York

      Um auch ausländische Technologien und Marktentwicklungen genauer verfolgen zu können und eine Basis für den Geschäftsausbau im Ausland zu schaffen, eröffnete im Oktober eine Niederlassung von Matsushita Electric in New York. Konosuke Matsushita hoffte, auf diese Weise an den Erfolg seines ersten Besuchs in den USA im Jahr 1951 anschließen zu können. Im Jahr 1954, wurden 20.000 tragbare Vakuumröhren-Radioempfänger in die USA exportiert.
      * Foto zeigt Matsushita in New York.

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      Entsendung von Mitarbeitern nach Lateinamerika zur technischen Unterstützung

      1954

      Entsendung von Mitarbeitern nach Lateinamerika zur technischen Unterstützung

      Ab diesem Jahr entsandte das Unternehmen aktiv Mitarbeiter nach Lateinamerika, wo sie technische Unterstützung leisten sollten. Aufgrund von Einfuhrverboten aufgrund von Problemen wie der Devisenknappheit in der Region konnte das Geschäftsmodell die Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Aus diesem Grund musste man vom herkömmlichen Export fertiger Produkte auf eine Produktion vor Ort unter Einsatz von lokalem Kapital umschwenken.

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      Kapitalbindung mit JVC und Umstrukturierung von JVC zu einer Tochtergesellschaft

      1954

      Kapitalbindung mit JVC und Umstrukturierung von JVC zu einer Tochtergesellschaft

      Die Japanese Victor Corporation (JVC) war nach dem Zweiten Weltkrieg unrentabel geworden, weshalb die Bank des Unternehmens Panasonic darum bat, das Management bei JVC umzustrukturieren. Konosuke Matsushita setzte zwei Manager ein, die mit Kochisaburo Nomura, dem ehemaligen Botschafter in den USA, als Präsidenten den Umbau des Unternehmens in Angriff nahmen. Obwohl JVC Produkte wie elektrische Grammophone und Fernseher produzierte, die in Konkurrenz zu Modellen von Panasonic standen, war Matsushita davon überzeugt, dass ein fairer Wettbewerb dem sozialen Fortschritt diente und für Wohlstand sorgte. Aus diesem Grund erlaubte er die Fortführung der Produktion auch während der Umstrukturierung von JVC.

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      Technische Zusammenarbeit mit Mallory

      1956

      Technische Zusammenarbeit mit Mallory

      Panasonic ging eine neue technische Partnerschaft mit dem Hersteller von Quecksilberzellenbatterien, P.R. Mallory (heute Duracell), ein. Im Jahr 1965 wurde National Mallory Battery als Joint Venture der beiden Unternehmen gegründet. Daraufhin brachte Panasonic im Jahr 1967 seine erste Alkali-Trockenbatterie auf den Markt.
      * Foto zeigt die gemeinsame Hauptversammlung von Panasonic/Mallory bei der Konosuke Matsushita den Joint-Venture-Vertrag unterzeichnete.

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      Besuch des indonesischen Geschäftsmannes Mohammad Gobel bei Konosuke Matsushita

      1957

      Besuch des indonesischen Geschäftsmannes Mohammad Gobel bei Konosuke Matsushita

      Der indonesische Präsident Sukarno war davon überzeugt, dass die Verbreitung von Radiogeräten eine wichtige Maßnahme zur Einigung Indonesiens war. So entsandte er ein Team, dem auch der Unternehmer Mohammad Gobel beiwohnte, um Radiokits aus Japan zu beschaffen. Gobel und Konosuke Matsushita nutzten die Gelegenheit eines Treffens, um ihre Gedanken zur Entwicklung, Politik, Wirtschaft und Unabhängigkeit in Indonesien auszutauschen. Hierbei zeigte Gobel, wie sehr ihm diese Themen am Herzen lagen. Im Anschluss an das Gespräch stimmte Konosuke Matsushita einem Geschäftsabschluss, wenn auch nur einer kleinen Transaktion, mit dem Unternehmen von Gobel zu. Im Jahr 1960 schliss Panasonic einen Vertrag über technische Unterstützung mit Gobels Unternehmen ab, was später zur Gründung eines Joint Venture führte.

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      Wiederaufbau des niedergebrannten Kaminari-mon im Tokioter Stadtteil Asakusa mit Spenden von Konosuke Matsushita

      1960

      Wiederaufbau des niedergebrannten Kaminari-mon im Tokioter Stadtteil Asakusa mit Spenden von Konosuke Matsushita

      Das Eingangstor Kaminari-mon Gate im Tokioter Stadtteil Asakusa ist auch heute noch eine beliebte Touristenattraktion. Das Tor war bei einem Feuer im Jahr 1865 niedergebrannt. Mit Spenden half Matsushita beim Wiederaufbau des Kaminari-mons. Bei der Wiedereröffnung überreichte er zudem eine große Laterne. Seither wird die Laterne alle zehn Jahre repariert.Große rote Laterne für das Kaminari-mon, ein Eingangstor zum Sensō-Tempel

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      Ernennung von Konosuke Matsushita zum Vorsitzenden und von Masaharu Matsushita zum Präsidenten

      1960

      Ernennung von Konosuke Matsushita zum Vorsitzenden und von Masaharu Matsushita zum Präsidenten

      Nach der jährlichen Bekanntgabe der Managementpolitik verkündete Matsushita im Januar 1961 seinen Rücktritt als Präsident. „Gemeinsam haben wir im vergangenen Jahr die Ziele unseres 5-Jahres-Plans erreicht und meinen 65. Geburtstag gefeiert. Jetzt habe ich beschlossen, dass für mich der Zeitpunkt gekommen ist, mich als Präsident und Vorstandsvorsitzender zurückzuziehen und im Management in den Hintergrund zu treten. Mit diesem Schritt werde ich einen Wendepunkt in unserem Unternehmen einleiten, jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass wir unter unserem neuen Management große Fortschritte erzielen werden.“ Die Anwesenden waren von dieser Nachricht sichtlich überrascht. Mit Masaharu Matsushita an der Spitze konnte das Unternehmen jedoch auch weiterhin seine Vision verfolgen und die nächste Etappe einleiten. Konosuke Matsushita nutzte diesen Zeitpunkt, um die PHP-Forschung, die seit 1950 auf Eis gelegt worden war, am Shinshin-an in Kyoto wieder aufzunehmen.
      * Foto zeigt die Veranstaltung für die neu ernannten Führungskräfte, der auch der damalige Vorstandsvorsitzende Konosuke Matsushita (ganz rechts) und Präsident Masaharu Matsushita (Zweiter von rechts) beiwohnten.Firmengeschichte | Panasonic

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      Konosuke Matsushita auf dem Titel des US-amerikanischen Time Magazine

      1962

      Konosuke Matsushita auf dem Titel des US-amerikanischen Time Magazine

      Um 1958 herum berichteten Zeitungen und Zeitschriften auf der ganzen Welt über den Leitgedanken der Gemeinschaft und des beiderseitigen Wohlstands von Panasonic, darunter auch das Time Magazine, das Life Magazine sowie die New York Times. Am 23. Februar 1962 wurde Konosuke Matsushita auf dem Titelblatt des Time Magazine abgebildet. In dem Artikel wurden sein Werdegang, seine Gedanken, die dramatische Entwicklung von Panasonic und seine Managementphilosophie thematisiert.
      * Foto zeigt die Ausgabe des Time Magazine mit einem Artikel über Konosuke Matsushita und Panasonic.Firmengeschichte | Panasonic

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      Versammlung von Händlern und Agenturen aus ganz Japan im Rahmen der „Atami-Konferenz“

      1964

      Versammlung von Händlern und Agenturen aus ganz Japan im Rahmen der „Atami-Konferenz“

      Als Reaktion auf den anfänglichen wirtschaftlichen Aufschwung in diesem Jahr gingen der Umsatz und der Gewinn von Panasonic im November 1950 erheblich zurück, was sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres deutlich zeigte. Aufgrund schlechter Verkaufszahlen sahen sich viele Händler und Distributoren zudem mit einem Defizit konfrontiert. Um Abhilfe zu schaffen, hielt Konosuke Matsushita im Juli eine Konferenz ab und lud die Präsidenten der Vertriebsgesellschaften und Agenturen aus ganz Japan ein. Die Stimmung bei der Sitzung war sehr angespannt und die anwesenden Händler und Distributoren äußerten ihre Beschwerden und Forderungen. Am dritten Tag der Konferenz resümierte Konosuke Matsushita: „Der einzige Weg aus der Krise besteht für uns darum, uns selbst und unsere Gegenüber zu einer Veränderung zum Besseren aufzurufen.“ Plötzlich wurden alle Teilnehmer sehr still und einigten sich darauf, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.Firmengeschichte | Panasonic

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      Der Gründer, Konosuke Matsushita, erscheint in einem Sonderheft des japanischen Life Magazine

      1964

      Der Gründer, Konosuke Matsushita, erscheint in einem Sonderheft des japanischen Life Magazine

      Das Unternehmensprinzip und die Mission „Gemeinschaft und beiderseitiger Wohlstand“ wurden von Zeitungen und Zeitschriften weltweit, darunter dem Time Magazine, dem Life Magazine und der New York Times, ab ca. 1958 vorgestellt. In der Ausgabe des Magazins Life vom 11. September dieses Jahres wurden Matsushita Electric und Konosuke Matsushita in einem Artikel mit dem Titel „Meet Mr. Matsushita“ vorgestellt. In diesem Artikel wurde der Gründer „ein Mann mit fünf Gesichtern: der ultimative Industrielle, der Topverdiener, der kreative Denker, der Verleger und der Bestseller-Autor“ genannt. Zudem wurde er als „Pionier mit den kombinierten Talenten von Henry Ford, dem Automobilkönig, und Horatio Alger (ein einflussreicher amerikanischer Autor)“ gelobt.

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      Einführung der 5-Tage-Woche

      1965

      Einführung der 5-Tage-Woche

      Im April führte Panasonic als erstes Unternehmen in Japan die Fünf-Tage-Woche ein. Dies ging mit der Äußerung Konosuke Matsushitas einher, man müsse „die Leistung erheblich steigern, um mit Herstellern auf der ganzen Welt mithalten“ zu können. Der Gründer kündigte an, Panasonic werde seinen Mitarbeitern zukünftig zwei Tage pro Woche freigeben. So sollten sie einerseits ausreichend Zeit zur Erholung bekommen und in ihrer Freizeit kulturelle Angebote nutzen können. Dieser Schritt sorgte für viel Aufmerksamkeit. Unter dem Motto „Ein Tag zum Selbststudium und ein Tag zur Erholung“ setzte das Unternehmen die Fünf-Tage-Woche durch, wodurch die Motivation und die Effizienz der Mitarbeiter dramatisch gesteigert werden konnte.
      * Foto zeigt eine interne Ankündigung, welche den neuen Ansatz „Ein Tag zum Selbststudium und ein Tag zur Erholung“ beschrieb. Firmengeschichte | Panasonic

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      50. Jubiläum

      1968

      50. Jubiläum

      Ab dem 5. Mai wurden zahlreiche Dankesfeiern für Händler, Distributoren und Unterstützer zu Ehren des 50. Jubiläums von Panasonic abgehalten. Zusätzlich dazu gab das Unternehmen bekannt, insgesamt fünf Milliarden Yen „zur Vorbeugung von Verkehrsunfällen mit Kindern“ spenden zu wollen, um der Gesellschaft für ihr Vertrauen zu danken. Zusätzlich dazu gab das Unternehmen die Entwicklung von Fabriken in entvölkerten Regionen Japans, deren Bewohner es in größere Städte gezogen hatte, fördern zu wollen. Auf Geschäftsseite hielt der „Izanagi-Boom“ Einzug und schaffte eine positive Stimmung. In Kombination mit den Bemühungen der gesamten Belegschaft wurden zahlreiche Sondereditionen von Produkten zu Ehren des 50. Firmenjubiläums entwickelt. Angesichts der im Vergleich zum Vorjahr um 34,5 Prozent gestiegenen Umsätze schaffte Panasonic es, seine Produktivität zu verdoppeln. Diese Errungenschaften rundeten das 50. Jubiläum des Unternehmens ab.Firmengeschichte | Panasonic

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      Matsushita Pavillon bei der Weltausstellung in Japan

      1970

      Matsushita Pavillon bei der Weltausstellung in Japan

      Ab März dieses Jahres wurde die Weltausstellung im Osakaer Stadtteil Senrikyuryo in Japan unter dem Motto „Fortschritt und Harmonie für die Menschheit“ abgehalten. Panasonic stellte hier den Matsushita Pavillon mit Informationen zu „Tradition und Entwicklung – Für die Menschen in 5.000 Jahren von heute“ aus. Im Vorzimmer des Pavillons, der im architektonischen Stil der Tempyo-Periode gehalten war, fand sich eine Zeitkapsel namens EXPO'70. Im Hinterzimmer konnten Besucher die einzigartige japanische Tradition der Teezeremonie erleben. Während der Messe besuchten insgesamt 7.600.000 Menschen den Matsushita Pavillon.Firmengeschichte | Panasonic

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      Konosuke Matsushita wird leitender Berater, Ex-Vizepräsident Arataro Takahashi übernimmt Amt des Vorstandsvorsitzenden

      1973

      Konosuke Matsushita wird leitender Berater, Ex-Vizepräsident Arataro Takahashi übernimmt Amt des Vorstandsvorsitzenden

      Im Juli 1973 trat Konosuke Matsushita am 55. Jahrestag des Unternehmens von seiner Position als Vorstandsvorsitzender zurück und übernahm die Rolle eines leitenden Beraters. Damit begann die Zeit unter Arataro Takahashi als Vorstandsvorsitzenden und Masaharu Matsushita als Präsidenten. Zur Unterstützung der Gesellschaft wurden zudem Spenden in Höhe von fünf Milliarden Yen an die Sozialhilfe in jeder Präfektur angekündigt.
      * Foto zeigt Konosuke Matsushita bei seinem Rücktritt von der Position als Vorstandsvorsitzender mit dem neuen Vorsitzenden Arataro Takahashi und Präsident Masaharu Matsushita.Firmengeschichte | Panasonic

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      Besuch von Chinas stellvertretendem Ministerpräsidenten Deng Xiaoping im Geschäftsbereich für Fernsehgeräte

      1978

      Besuch von Chinas stellvertretendem Ministerpräsidenten Deng Xiaoping im Geschäftsbereich für Fernsehgeräte

      Im Oktober dieses Jahres besuchte Chinas stellvertretender Ministerpräsident Deng Xiaoping den Geschäftsbereich für Fernsehgeräte in der japanischen Stadt Osaka und bat um „Unterstützung in technischen und betriebswirtschaftlichen Fragen“. Konosuke Matsushita antwortete, man werde „gerne im Rahmen der Möglichkeiten des Unternehmens helfen“ – und so begann die Geschäftsentwicklung von Panasonic in China. Im Jahr 1979 besuchte Konosuke Matsushita China unter unterhielt sich mit zahlreichen Regierungsvertretern, darunter dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Deng.
      * Foto zeigt den stellvertretenden Ministerpräsidenten Deng Xiaoping und seine Delegation beim vom Matsushita geführten Besuch durch den Geschäftsbereich für Fernsehgeräte.

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      Auszeichnung von Konosuke Matsushita in Malaysia

      1979

      Auszeichnung von Konosuke Matsushita in Malaysia

      Ebenfalls im Jahr 1979 unternahm Konosuke Matsushita eine Reise nach Malaysia, wo er mit dem Pangrima Mank Negara Award, dem höchsten zivile Verdienstorden des Landes, und dem „Tan Sri“-Titel durch die malaysische Regierung in Kuala Lumpur ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung erhielt er für seine wichtigen Beiträge zur industriellen Entwicklung in Malaysia seit der Gründung der Matsushita Electric Company (Malaysia) im Jahr 1965.

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      Konosuke Matsushita auf Besuch in China

      1979

      Konosuke Matsushita auf Besuch in China

      Nachdem Chinas stellvertretender Ministerpräsident Deng Xiaoping im Jahr 1978 dem Geschäftsbereich für Fernsehgeräte von Panasonic einen Besuch abgestattet hatte, begann das Unternehmen mit der Ausweitung seines Geschäfts auf China. Im darauffolgenden Jahr unternahm Konosuke Matsushita eine Reise nach China. In Gesprächen mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Deng und dem stellvertretenden Premier Gu Mu versprach Matsushita, China durch eine Technologie-Kooperation bei der Modernisierung des Landes zu unterstützen.

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      Harvard Graduate School of Business Administration gründet den Konosuke Matsushita Lehrstuhl für Führung

      1981

      Harvard Graduate School of Business Administration gründet den Konosuke Matsushita Lehrstuhl für Führung

      Panasonic spendete eine Million US-Dollar an die Harvard Graduate School of Business Administration in den USA. Die Fakultät dankte ihm diese großzügige Spende mit der Gründung des Konosuke Matsushita Lehrstuhls für Führung. Die Graduate School of Business Administration hat Lehrstühle bereits öfter nach großen Universitäten und Einzelpersonen benannt, nie zuvor jedoch nach einer Person ohne US-amerikanische Staatszugehörigkeit.

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      Erstmalige Verleihung des Japanischen Internationalen Preises durch die von Konosuke Matsushita geleitete International Foundation for Science and Technology

      1983

      Erstmalige Verleihung des Japanischen Internationalen Preises durch die von Konosuke Matsushita geleitete International Foundation for Science and Technology

      Mit dem Gedanken, dass „Japan im Namen der internationalen Gemeinschaft mit neuer Entschlossenheit zur Förderung von Naturwissenschaft und Technik beitragen“ müsse, gründete Konosuke Matsushita im Jahr zuvor die Japan Prize Preparatory Foundation und übernahm die Position des ersten Präsidenten. Im Mai 1983 wurde die Stiftung unter der Zuständigkeit der Regierung in „Science and Technology Foundation of Japan“ umbenannt und verlieh fortan den internationalen Japan-Preis. Die erste Verleihung erfolgte im April 1985. Konosuke Matsushita wohnte ihr trotz seinen hohen Alter von 90 Jahren bei und überreichte die Preise auf der Bühne an die Gewinner.
      * Wurde im Oktober 2010 in eine rechtsfähige Gemeinwohlstiftung und heißt seither „The Japan Prize Foundation“.

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      Auszeichnung von Konosuke Matsushita durch die japanische Regierung

      1987

      Auszeichnung von Konosuke Matsushita durch die japanische Regierung

      Am 29. April (dem Geburtstag des Kaisers) wurden die Frühjahrsehren bekannt gegeben, und Konosuke Matsushita erhielt den Orden der Paulownienblüte. Im Jahr 1956 wurde dem Gründer die Medaille am blauen Band verliehen. Im Jahr 1965 wurde er mit dem „mehrfarbigen Orden der Aufgehenden Sonne am Band“ zum Großoffizier ernannt. Im Jahr 1970 erhielt er das Großkreuz des Ordens des Heiligen Schatzes. Im Jahr 1981 verlieh man ihm schließlich den großen Orden der Aufgehenden Sonne am Band. Dies waren einige der höchsten staatlichen Auszeichnungen für außergewöhnliche Verdienste im zivilen Bereich. Konosuke Matsushita wohnte der im Mai im Kaiserpalast abgehaltenen Zeremonie bei und erhielt seine Auszeichnungen vom Kaiser persönlich. Ebenso wurden dem Kaiser Dankesworte im Namen der Gewinner persönlich übermittelt.

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      Gründung der Matsushita International Foundation (heute Matsushita Konosuke Memorial Foundation)

      1988

      Gründung der Matsushita International Foundation (heute Matsushita Konosuke Memorial Foundation)

      Die Matsushita International Foundation wurde gegründet, um das internationale Verständnis und die Ausbildung von Menschen von überall auf der Welt zu fördern. Im darauffolgenden Jahr begann die Stiftung mit dem internationalen Austausch und der Forschungsassistenz. 1997 rief sie ein internationales Austauschprogramm ins Leben und schaffte 1998 verschiedene Fonds, um japanischen Studenten ein Auslandsstudium zu ermöglichen und in der Forschung einen internationalen Austausch zu fördern. Im Jahr 2010 wurde die Stiftung mit der K. Matsushita Foundation von der EXPO '90 zusammengelegt. Der gemeinsame neue Name lautete fortan Konosuke Matsushita Memorial Foundation.
      * Seit dem 1. April 2012 ist die Stiftung infolge einer Systemreform als gemeinnützige Organisation tätig.Die Konosuke Matsushita Memorial Foundation

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      Tod des Gründers Konosuke Matsushita

      1989

      Tod des Gründers Konosuke Matsushita

      Am 27. April 1989 starb Konosuke Matsushita im Alter von 94 Jahren. Nachdem er seine Heimat im Alter von nur neun Jahren verlassen und mit der Gründung von Panasonic einen der weltweit größten Elektronikhersteller unserer Zeit aufgebaut hatte, wird er heute vielerorts als „Gott des Managements“ verehrt. Sein Sinn für Geschäfte, sein humanitäres Engagement und seine Vision für die Gesellschaft übten einen nachhaltigen Einfluss auf zahlreiche Menschen in den unterschiedlichsten Positionen weltweit aus. Unternehmen und Menschen auf der ganzen Welt nahmen Anteil am Tod von Konosuke Matsushita, und politische Staatsoberhäupter wie der Ministerpräsident Japans oder der Präsident der Vereinigten Staaten sprachen ihr Bedauern aus.
      * Foto zeigt die Trauerfeier für Konosuke Matsushita am 29. April.

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